Kathodischer Korrosionsschutz
mit Zinkbeschichtung in Nürnberg und Franken

Chloridgeschädigten Stahlbeton erhalten statt abbrechen – mit über 60 Jahren Erfahrung in der Instandsetzung

Die Rödl GmbH bringt über 60 Jahre Erfahrung in der Betoninstandsetzung mit. Als Gründungsmitglied der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e. V. sanieren wir Tiefgaragen, Parkhäuser, Brückenbauwerke und Industriebauten in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und der gesamten Metropolregion Nürnberg.

Diesen Bereich bauen wir gezielt aus: um den kathodischen Korrosionsschutz mit Zinkbeschichtung. Dabei wird eine Zinkschicht thermisch auf die Betonoberfläche gespritzt und übernimmt dort die Rolle einer Opferanode. Die Bewehrung wird geschützt, ohne dass der chloridbelastete Beton großflächig abgetragen werden muss.

Für Bauherren, Planer und Betreiber heißt das: weniger Eingriff in die Bausubstanz, kürzere Sperrzeiten und eine Instandsetzung, die sich über den gesamten Lebenszyklus rechnet. Sprechen Sie uns früh an – je eher Korrosionsschäden bewertet werden, desto größer ist der Handlungsspielraum.

Ihre Ansprechpartner:

Florian Rüth
Dipl.-Ing. (FH) – Technischer Leiter

Stefanie Stengel
Verwaltung

Telefon: +49 911 3786-247
hochbau@roedl-baugruppe.de

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Das Verfahren in 50 Sekunden

Zertifizierte Fachverarbeiter
für MC-KKS/B

Beim kathodischen Korrosionsschutz entscheidet die Ausführung über die Schutzwirkung. Deshalb liegt das Verfahren bei uns in geschulten Händen: Mehrere unserer Mitarbeiter haben die Zertifizierung als Fachverarbeiter für MC-KKS/B abgeschlossen.

Darunter Fabian Hälbig, zertifiziert am 28.10.2025 in Duisburg. Ausgestellt hat das Zertifikat die GRILLO Zinc Metals GmbH, die das System gemeinsam mit der MC-Bauchemie entwickelt hat.

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Korrosionsschutz mit Zinkbeschichtung –
unsere Leistungen im Überblick

Zustandsanalyse und Instandsetzungskonzept

Am Anfang steht die Diagnose, nicht das Angebot. Wir ermitteln gemeinsam mit Planern und Sachverständigen den tatsächlichen Zustand Ihres Bauwerks: Chloridprofile, Potentialfeldmessung, Betondeckung, Karbonatisierungstiefe und Haftzugfestigkeit. Erst daraus ergibt sich, welches Instandsetzungsprinzip wirtschaftlich und technisch das richtige ist.

Die Instandhaltungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) kennt mehrere Wege, ein korrosionsgeschädigtes Bauteil wieder dauerhaft zu machen. Der klassische Weg ist der vollständige Abtrag des chloridbelasteten Betons bis hinter die Bewehrung. Der kathodische Korrosionsschutz ist der zweite Weg: Der Beton bleibt weitgehend an Ort und Stelle, die Korrosion wird elektrochemisch gestoppt.

Welcher Weg passt, entscheidet sich am konkreten Schadensbild. Wir bewerten Chloridgehalt, Durchfeuchtung, Bewehrungslage und Nutzung und legen Ihnen beide Varianten mit ihren Kosten offen – auch dann, wenn die konventionelle Instandsetzung die bessere Lösung ist.

Unsere Zustandsuntersuchungen führen wir für Bauwerke in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und dem gesamten mittelfränkischen Raum durch.

Kathodischer Korrosionsschutz
mit thermisch gespritztem Zink

Zink schützt den Bewehrungsstahl, indem es sich selbst opfert. Beim Verfahren MC-KKS/B wird Zink thermisch auf die vorbereitete Betonoberfläche gespritzt – als Schicht von rund 150 µm. Weil Zink unedler ist als Stahl, korrodiert es stellvertretend und hält die Bewehrung dauerhaft im geschützten Zustand.

Fachlich handelt es sich um einen galvanischen kathodischen Korrosionsschutz, also um einen Schutz mit Opferanode. Er kommt ohne Fremdstromquelle aus: Es braucht keine Gleichrichter, keine Steuerungstechnik und keine durchgängige Elektroinstallation im Bauwerk, wie sie ein Fremdstrom-KKS erfordert. Die Anlage ist damit deutlich schlanker – sowohl im Einbau als auch im späteren Betrieb.

Das System MC-KKS/B wurde von der MC-Bauchemie und der Grillo-Werke AG entwickelt und ist patentiert. Es verfügt seit Mai 2024 über eine Europäische Technische Bewertung (ETA-24-0300) der Kiwa Nederland B. V. Der Systemhersteller gibt eine Schutzdauer von bis zu 50 Jahren an. Grundlage für Planung, Ausführung und Funktionsnachweis ist die DIN EN ISO 12696 (Kathodischer Korrosionsschutz von Stahl in Beton).

Auf die Zinkschicht folgt eine organische Deckbeschichtung, die das System vor mechanischer Beanspruchung schützt und die Fläche gleichzeitig gestalterisch aufwertet. Als ausführender Betrieb setzen wir das Verfahren auf der Baustelle um – mehrere unserer Mitarbeiter sind als Verarbeiter für MC-KKS/B zertifiziert.

Untergrundvorbereitung mit
minimalem Betonabtrag

Je weniger Beton wir abtragen, desto mehr Bauwerk bleibt erhalten. Damit die Zinkschicht dauerhaft haftet, muss die Betonoberfläche sauber, tragfähig und definiert aufgeraut sein. Wir arbeiten dabei mit staubarmen, abgesaugten Verfahren – ein entscheidender Punkt in Tiefgaragen und Gebäuden im laufenden Betrieb.

Bei der klassischen Instandsetzung wird chloridbelasteter Beton bis hinter die Bewehrung herausgestemmt. Das erzeugt Lärm, Staub, Erschütterungen und erhebliche Mengen Bauschutt – und es schwächt das Bauteil während der Maßnahme.

Beim kathodischen Korrosionsschutz beschränkt sich der Abtrag im Wesentlichen auf lose und geschädigte Bereiche sowie auf das Herstellen der Haftfläche. Wir setzen dazu maschinelle Verfahren mit integrierter Absaugung ein. Das reduziert die Staubbelastung für Nutzer und Nachbarschaft spürbar und hält die Entsorgungsmengen klein.

Weniger Abbruch bedeutet auch weniger Wiederherstellung: kürzere Bauzeiten, geringere Sperrzeiten und ein ressourcenschonender Umgang mit der vorhandenen Konstruktion.

Deckbeschichtung und Oberflächengestaltung

Technischer Schutz und ordentliche Optik sind kein Widerspruch. Die auf das KKS-System abgestimmte Deckbeschichtung schützt die Zinkschicht mechanisch und gibt der Fläche zugleich ihr Erscheinungsbild – mit definierter Rutschhemmung, Farbgebung und Markierung.

Bodenbeschichtungen gehören seit Jahrzehnten zu unserem Kerngeschäft. Wir führen Untergrundvorbereitung, Grundierung, Beschichtungsaufbau und Markierung aus einer Hand aus – einschließlich der kritischen Details: Sockel, Rampen, Fugen, Einläufe und Wandanschlüsse.

Gerade bei Parkhäusern und Tiefgaragen entscheidet die Ausführung dieser Anschlüsse darüber, ob eine Fläche dauerhaft dicht bleibt. Farbgebung, Stellplatzmarkierung und Leitsysteme stimmen wir mit Ihnen ab, damit die Anlage nach der Maßnahme nicht nur geschützt, sondern auch besser nutzbar ist als vorher.

Funktionsnachweis, Messstellen
und Dokumentation

Ein Schutzsystem, das man nicht überprüfen kann, ist keines. Wir richten die notwendigen Messstellen ein, dokumentieren die Anschlüsse an die Bewehrung und übergeben Ihnen eine vollständige Ausführungsdokumentation als Grundlage für spätere Kontrollen.

Auch ein galvanisches System braucht einen Funktionsnachweis. Die DIN EN ISO 12696 beschreibt, wie die Schutzwirkung über Potentialmessungen belegt wird. Dafür werden beim Einbau Messstellen und Anschlusspunkte gesetzt und ihre Lage dokumentiert.

Der Aufwand im Betrieb bleibt gering: Es sind keine Gleichrichter zu überwachen und keine Steuerungen nachzuführen. Was bleibt, sind wiederkehrende Kontrollmessungen in größeren Abständen. Wir stimmen den Umfang mit Ihnen und dem planenden Ingenieurbüro ab und halten fest, was ein Betreiber prüfen lassen sollte.

Wenn die klassische Instandsetzung
die bessere Lösung ist

Der kathodische Korrosionsschutz ist kein Allheilmittel. Bei stark geschädigter Substanz, freiliegender und querschnittsgeminderter Bewehrung oder ungeeigneten Randbedingungen bleibt die konventionelle Betoninstandsetzung das Mittel der Wahl. Auch dafür haben wir das Verfahren im Haus.

Zu unserem Leistungsspektrum gehören Betoninstandsetzung und Spritzbeton, Rissverpressung und Hohlraumverfüllung mit unserem eigenen Injektionssystem RövisCem® sowie die nachträgliche Bauwerksverstärkung mit CFK-Lamellen oder Stahlplatten.

Häufig ist die richtige Antwort eine Kombination: konventionelle Instandsetzung dort, wo die Substanz es verlangt, kathodischer Korrosionsschutz dort, wo er Abtrag erspart. Einen Überblick über unser gesamtes Leistungsspektrum finden Sie auf der Seite Hochbau & Ingenieurbau.

Parkdeck mit chloridbelastetem Beton vor der Instandsetzung durch die Rödl GmbH

Ausgangslage: Parkdeck mit chloridbelasteter Betonoberfläche vor der Instandsetzung.

Maschinelle Untergrundvorbereitung mit Absaugung in einer Tiefgarage

Untergrundvorbereitung mit maschinellem, abgesaugtem Verfahren – staubarm im laufenden Betrieb.

Anschluss- und Messpunkt des kathodischen Korrosionsschutzes im Beton

Anschlusspunkt im aufgerauten Beton: Grundlage für Funktionsnachweis und spätere Kontrollmessungen.

Besonders geeignet für Parkhäuser,
Tiefgaragen und Verkehrsbauwerke

Wo Tausalz ins Spiel kommt, wird es für Stahlbeton gefährlich. Über Fahrzeuge gelangen Chloride auf Rampen, Fahrgassen und Stellflächen, dringen über Jahre in den Beton ein und heben dort den natürlichen Korrosionsschutz der Bewehrung auf. Sichtbar wird das erst spät: durch Rostfahnen, Risse und Betonabplatzungen.

Genau hier spielt der kathodische Korrosionsschutz mit Zink seine Stärken aus. Parkhäuser und Tiefgaragen lassen sich abschnittsweise instand setzen, die Sperrzeiten bleiben überschaubar, und ein Großteil der bestehenden Konstruktion bleibt erhalten. Dasselbe gilt für Brückenbauwerke, Stützen und Wandfüße im Spritzwasserbereich sowie für Industriebauten mit chloridhaltiger Beanspruchung.

Ein aktuelles Beispiel: 2026 haben wir ein Parkhaus in Nürnberg-Langwasser mit diesem Verfahren instand gesetzt.

Rasterförmiger Abtrag der Betonoberfläche bei der Untergrundvorbereitung

Definierter Abtrag der Betonoberfläche im Raster – nur so viel Substanz wie nötig.

Ausgeführter Sockel- und Wandanschluss der Beschichtung in einer Tiefgarage

Sockel- und Wandanschluss: Hier entscheidet sich, ob eine Fläche dauerhaft dicht bleibt.

Fertig beschichtetes Parkdeck nach Instandsetzung durch die Rödl GmbH Nürnberg

Fertige Fläche nach Beschichtung – geschützt, markiert und wieder nutzbar.

Häufige Fragen zum kathodischen
Korrosionsschutz mit Zinkbeschichtung

Beim Fremdstrom-KKS wird der Schutzstrom von außen eingespeist. Das erfordert Gleichrichter, Steuerungstechnik, eine dauerhafte Stromversorgung und eine entsprechende Leitungsführung im Bauwerk. Beim Verfahren mit Zink als Opferanode entsteht der Schutzstrom elektrochemisch von selbst, weil Zink unedler ist als Stahl. Es entfällt damit die gesamte aktive Anlagentechnik – und mit ihr ein großer Teil der späteren Betriebs- und Wartungskosten.

Der Systemhersteller gibt für das MC-KKS/B eine Schutzdauer von bis zu 50 Jahren an. Die tatsächlich erreichbare Dauer hängt vom Bauwerk ab: von der Feuchtebeanspruchung, dem Chloridgehalt und der weiteren Nutzung. Wir bewerten das im Rahmen der Zustandsanalyse und halten es im Instandsetzungskonzept fest.

In aller Regel wird abschnittsweise gearbeitet, sodass ein Teil der Anlage in Betrieb bleiben kann. Weil deutlich weniger Beton abgetragen und wieder aufgebaut werden muss als bei der konventionellen Instandsetzung, fallen die Sperrzeiten insgesamt kürzer aus. Den genauen Bauablauf stimmen wir vorab mit dem Betreiber ab.

Ja. Das System MC-KKS/B verfügt seit Mai 2024 über eine Europäische Technische Bewertung (ETA-24-0300). Planung, Ausführung und Funktionsnachweis des kathodischen Korrosionsschutzes richten sich nach DIN EN ISO 12696; die Instandsetzung insgesamt folgt der Instandhaltungs-Richtlinie des DAfStb.

Wo die Bewehrung bereits stark geschädigt ist und ihr Querschnitt gemindert wurde, hilft kein Korrosionsschutz mehr – dann ist die Substanz wiederherzustellen oder zu verstärken. Auch bei durchfeuchteten oder statisch kritischen Bauteilen prüfen wir vorab, ob die konventionelle Instandsetzung die tragfähigere Lösung ist. Diese Einschätzung gehört für uns an den Anfang, nicht ans Ende eines Angebots.

Das hängt vom Schadensbild, der Flächengröße und den Randbedingungen der Baustelle ab – eine seriöse Zahl gibt es erst nach der Zustandsuntersuchung. Sinnvoll ist der Vergleich über den gesamten Lebenszyklus: Zum reinen Baupreis gehören Nutzungsausfall, Entsorgung und die späteren Betriebskosten des Schutzsystems. Wir stellen Ihnen beide Varianten gegenüber.

Zeigt Ihr Bauwerk Korrosionsschäden?

Risse, Betonabplatzungen, Rostfahnen oder eine bekannte Chloridbelastung sollten früh bewertet werden. Je eher der Zustand bekannt ist, desto größer ist der Spielraum für eine substanzschonende Instandsetzung – und desto niedriger sind in der Regel die Kosten.

Wir sehen uns Ihr Bauwerk an, ordnen den Befund ein und zeigen Ihnen, welche Verfahren in Frage kommen. Auch dann, wenn am Ende nicht der kathodische Korrosionsschutz die richtige Antwort ist.

Ihr direkter Draht:

Rödl GmbH
Betoninstandsetzung & Korrosionsschutz

Florian Rüth
Dipl.-Ing. (FH) – Technischer Leiter

Telefon: +49 911 3786-247
hochbau@roedl-baugruppe.de

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